Eine kontinuierliche Gleisüberwachung schafft Transparenz, erhöht die Sicherheit und ermöglicht fundierte Entscheidungen während der Bau-, Unterhalts- und Betriebsphasen. Von der permanenten Überwachung bis zur mobilen Messlösung – Amberg TrackControl Solutions bietet ein durchgängiges Portfolio für die sichere und effiziente Überwachung der Geometrie von Bahngleisen.
Ihr Mehrwert mit Amberg TrackControl Solutions
Als einer der wenigen Anbieter vereint Amberg sämtliche Bausteine einer modernen Gleisüberwachung in einer integrierten Lösung.
In Zusammenarbeit mit unseren Technologie-Partnern und internen Spezialisten bieten wir Ihnen massgeschneiderte Lösungen und Geräte auf dem neuesten Stand der Technik.
Ja, Amberg TrackControl wird erfolgreich in Projekten in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich und in anderen europäischen Ländern eingesetzt. Es wurde von nationalen Eisenbahnunternehmen wie der SBB (Schweiz) und der Deutschen Bahn (Deutschland) implementiert. Nach dem Vorfall im Rastatter Tunnel wurde TrackControl von der Deutschen Bahn als Standard-Überwachungssystem etabliert. Durch das internationale Partnernetzwerk von Amberg Infra 7D ist eine zuverlässige Kundenbetreuung gewährleistet.
Ja, mit nur einer Messstation kann TrackControl bis zu 420 Sensoren oder bis zu 400 m Gleislänge gemäss der Schweizer Richtlinie (Messprofilabstand von 4,8 m) bzw. 315 m gemäss der Euro-Richtlinie (Abstand von 3,0 m) überwachen. Die Überwachung lässt sich bei Bedarf durch zusätzliche Messstationen erweitern, wodurch das System auf praktisch jede Gleislänge skalierbar ist.
TrackControl bietet erhebliche Vorteile: kontinuierliche Messung einmal pro Minute (im Gegensatz zu periodischen manuellen Messungen), Wetterunabhängigkeit (funktioniert bei Regen, Schnee und Nebel), keine Beeinträchtigung des Bahnbetriebs während der Installation, geringe Personal- und Wartungskosten dank einfacher und kompakter Bauweise, hohe Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit, vollautomatischer Betrieb mit Echtzeit-Alarmierung sowie Fernzugriff auf die Daten über GEOvis – jederzeit und von überall. Die innovative Befestigung der Magnetsensoren ermöglicht eine effiziente Installation ohne Bohrarbeiten an den Schienen.
TrackControl ist vollständig in die GEOvis-Plattform integriert. Die Messdaten werden in Echtzeit von den Feldsensoren über die zentrale Messeinheit per Internetverbindung an GEOvis übertragen. Alle Standardfunktionen von GEOvis stehen zur Verfügung: Echtzeit-Datenvisualisierung, konfigurierbare Alarmpläne mit mehreren Alarmstufen, automatische Berichterstellung, Datenexport und das integrierte Logbuch. Die Alarmfunktion benachrichtigt die zuständigen Personen sofort per E-Mail oder SMS, wenn Schwellenwerte überschritten werden.
Amberg TrackControl ist ein bewährtes Gleisüberwachungssystem, das erfolgreich in Projekten staatlicher und privater Eisenbahnunternehmen in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich eingesetzt wird. Zu den nennenswerten Referenzprojekten zählen: das Projekt „Tunnel Rastatt“ (seit 2016, mit 210 Sensoren, später als Standardüberwachungssystem für die Deutsche Bahn etabliert), der Bahnhof Ingolstadt (Vortrieb unter befahrenen Gleisen) sowie verschiedene Projekte der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB/CFF/FFS). Die zuverlässige Alarmierung bei vergangenen Vorfällen belegt die hohe Funktionsfähigkeit des Systems.
Die TrackControl-Daten werden auf der Amberg GEOvis-Plattform mit speziellen Visualisierungstools dargestellt: Übersichtskarten mit den Standorten und dem Status der Sensoren, Sensorstatusprofile, Gleisverformungskurven (Verwindungen, vertikale Pfeilhöhen, Setzungsdeformationen), Temperatur-Zeit-Kurven sowie Setzungsdiagramme mit Referenzmessungen. Alarmgrenzwerte (AMW, IW, SEW) werden direkt in den Diagrammen angezeigt, sodass leicht erkennbar ist, wann Werte sich den Schwellenwerten nähern oder diese überschreiten.
Ja, TrackControl arbeitet unabhängig von wetterbedingten Einschränkungen wie Regen, Schnee oder Nebel. Die geotechnischen MEMS-Sensoren werden im Gegensatz zu optischen Messsystemen von diesen Bedingungen nicht beeinträchtigt. Selbst stehende oder vorbeifahrende Züge stellen für die Sensoren kein Problem dar. Das System arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 °C bis +80 °C und verfügt über eine integrierte Temperaturkompensation.
TrackControl ist für folgende Anwendungsbereiche konzipiert: Baustellen in der Nähe von Gleisanlagen, Bauarbeiten unter Gleisanlagen wie beispielsweise Rohrvortrieb (Mikrotunnelbau), Tunnelbau und der Bau von Unterführungen unter befahrenen Bahnstrecken sowie Projekte mit Hilfsbrücken. Es ist die ideale Lösung, wann immer die Gleisgeometrie während Bauarbeiten in der Nähe kontinuierlich überwacht werden muss, um einen sicheren Zugbetrieb zu gewährleisten.
Das TrackControl-System besteht aus: TrackControl Basic-Einheiten und TrackControl Extended-Einheiten, die mit Sensorboxen verbunden sind. Jede Sensorbox bzw. zentrale Messeinheit kann bis zu 64 Sensoren verarbeiten (48 Längssensoren, 12 Quersensoren und 4 Mastneigungssensoren). Die Sensoren können in variablen Abständen von 4,8 m (Schweizer Richtlinie) oder 3,0 m (Euro-Richtlinie) eingesetzt werden. Mit einer zentralen Messeinheit und bis zu 5 Sensorboxen kann eine maximale Gleislänge von ca. 340 m pro Stromanschluss überwacht werden. Das System ist durch zusätzliche Messstationen nahezu unbegrenzt erweiterbar.
TrackControl-Sensoren werden mithilfe eines innovativen magnetischen Befestigungssystems an der Schiene angebracht. Dies ermöglicht eine schnelle und einfache Installation, Erweiterung und Demontage, ohne den Bahnbetrieb zu beeinträchtigen. Die magnetische Befestigungslösung ist für den Einsatz auf den Gleisen der Deutschen Bahn zugelassen. Die Sensoren sind über flexible Steckverbindungen mit Sensorboxen und einer zentralen Messeinheit verbunden, die über LAN/Power over Ethernet oder das Mobilfunknetz (UMTS) mit der GEOvis-Plattform kommuniziert.
TrackControl basiert auf MEMS-Neigungssensoren, die direkt an der Schiene angebracht sind. Es gibt zwei Arten von Neigungssensoren: Längssensoren (die entlang der Gleisrichtung messen) und Quersensoren (die senkrecht zum Gleis messen). Die Sensoren kommunizieren über das RS-485-Protokoll. Sie verfügen über eine integrierte Temperaturkompensation (sowohl Labor- als auch Feldkalibrierung) und filtern unerwünschte Einflüsse wie Vibrationen vorbeifahrender Züge heraus. Das gesamte System arbeitet unabhängig von Witterungsbedingungen wie Regen, Schnee oder Nebel.
TrackControl führt standardmässig einmal pro Minute eine Datenerfassung durch. Für spezielle Anwendungen können kürzere Messintervalle konfiguriert werden. Diese hohe Messfrequenz gewährleistet, dass etwaige Veränderungen der Gleisgeometrie sofort erkannt werden, sodass schnell auf potenzielle Sicherheitsrisiken reagiert werden kann.
TrackControl misst zuverlässig die folgenden Gleisgeometrieparameter: Überhöhung (Cant) mit einer Genauigkeit von ± 1,0 mm, Verdrehung (Warp) mit ± 0,2 ‰, vertikale Versine mit ± 1,0 mm und vertikale Setzung mit ± 3,5 mm. Das System misst sowohl absolute als auch relative Gleisverformungen anhand georeferenzierter Sensorpositionen. Horizontale Verschiebungen werden in der Regel nicht gemessen, da sie selten ohne Neigung auftreten. Durch die Kombination von TrackControl mit Entfernungsmessungen, Totalstationen oder GPS sind jedoch vollständige 3D-Messungen möglich.
Amberg TrackControl ist ein spezialisiertes Geomonitoring-System zur lückenlosen Echtzeitüberwachung von Eisenbahnschienen. Es nutzt MEMS-Neigungssensoren (mikroelektromechanische Systeme), um Schienenverformungen wie Überhöhung, Verwindung, vertikale Pfeilhöhen und Setzung zuverlässig zu messen. Das System erfasst kontinuierlich einmal pro Minute Daten und gewährleistet so rund um die Uhr maximale Sicherheit im Bahnbetrieb.