Die Überwachung von Gleisen erfolgt heute in der Regel im unbelasteten Zustand. Von Interesse sind jedoch Deformationen unter Belastung während der Durchfahrt von Zügen. Die neue Lösung Amberg TrackControl Dynamic ermöglicht die dynamische Messung aller relevanten Gleisparameter unter Belastung.
In Zusammenarbeit mit unseren Technologie-Partnern und internen Spezialisten bieten wir Ihnen massgeschneiderte Lösungen und Geräte auf dem neuesten Stand der Technik.
Mit den neu entwickelten und patentierten Sensoren lassen sich die Einsinktiefen des Gleises für jede Radachse während der Zugdurchfahrt präzise bestimmen. Die kombinierte Messung der statischen Gleislage sowie der dynamischen Gleisverformung ermöglicht eine vollumfängliche Überwachung der Gleise. Mit dem Messsystem Amberg TrackControl Dynamic lassen sich die effektiven Gleisparameter «Gleisüberhöhung», «Verwindung» und «vertikale Pfeilhöhe» unter Belastung ermitteln.
Über die Monitoring Cloud-Software GEOvis lässt sich neben den Echtzeitmessungen (Maxima / Median pro Zug) auch das Langzeitverhalten analysieren und visualisieren. Die Entwicklung der Gleislage und Gleisstabilität kann so vollumfänglich überwacht sowie Trends frühzeitig erkannt werden. Dies ermöglicht eine wirtschaftliche und vorausschauende Planung des Unterhalts am Unter- und Oberbau der Gleisinfrastruktur.
Mit Amberg TrackControl Dynamic sehen Sie, wie sich Ihr Gleis bei Zugüberfahrten verhält. Neben der Gleislage im unbelasteten Zustand können Sie die Gleiseinsenkung und weitere dynamische Gleisparameter unter betrieblicher Belastung überwachen.
Wenn das Verhalten des Gleises unter Zugbelastung für Ihr Projekt relevant ist. Sie können damit Schwachstellen im Gleisober- oder -unterbau untersuchen, Bauarbeiten überwachen und Veränderungen erkennen, die bei statischen Messungen allein nicht sichtbar sind.
Sie können Einsinktiefe, dynamische Gleisüberhöhung, dynamische Verwindung und dynamische vertikale Pfeilhöhen überwachen. Daraus lassen sich auch die effektive Verwindung und effektive vertikale Pfeilhöhen berechnen. Die Zuggeschwindigkeit kann ebenfalls erfasst werden.
Dynamische Sensoren erfassen die Gleisbewegung während einer Zugüberfahrt. Das System bestimmt die Einsinktiefe einzelner Radlasten und berechnet für jeden Zug charakteristische Werte wie maximale und mediane Einsinktiefe. Die Ergebnisse werden zur Analyse an GEOvis übertragen.
Die Einsinktiefe zeigt, wie sich das Gleis unter Zugbelastung verhält. So können Sie Veränderungen und mögliche Schwachstellen im Gleisober- oder -unterbau erkennen. Für weiterführende Analysen können die Messungen mit Grundwasser- und Wetterdaten kombiniert werden.
Ja. Die dynamische Überwachung eignet sich beispielsweise für Bauarbeiten neben oder unter Gleisen, Unterstossungen, bei Pressvortrieben und Tunnelbauten, wenn Veränderungen des Gleisverhaltens unter Zugbelastung relevant sind.
Ja. Statische Messungen zeigen die Gleislage im unbelasteten Zustand, dynamische Messungen das Verhalten unter Zugbelastung. In GEOvis können beide Komponenten separat dargestellt und zu effektiven Gleisparametern kombiniert werden.
Statische Messungen sind typischerweise in einminütigen Messzyklen verfügbar. Dynamische Messungen werden automatisch bei einer Zugüberfahrt erfasst und für jeden Zug ausgewertet. Für spezifische Anwendungen sind auch kürzere Messintervalle möglich.
Mit GEOvis können Sie einzelne Zugüberfahrten und langfristige Trends analysieren. Die dynamische Gleiseinsenkung lässt sich als einzelne Spitzenwerte sowie als maximale und mediane Werte über die Zeit darstellen. Auch statische, dynamische und effektive Gleisparameter können verglichen werden.
Die dokumentierte 1-Sigma-Genauigkeit der Gleiseinsenkung beträgt ±0,2 mm bei Bewegungen bis 2 mm, ±0,25 mm bis 3 mm und ±0,40 mm bis 5 mm. Für die dynamische Gleisüberhöhung und die dynamische vertikale Pfeilhöhe beträgt sie ±0,5 mm.